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Arkadas im SGA-Jahresbericht 08/09 Drucken
Dienstag, 22. September 2009 um 10:57

Arkadaş unterwegs in Berlin

Mit Ende des Schuljahres 2008/09 geht auch wieder ein aufregendes und erfolgreiches Arkadaşjahr zu Ende.
Im September freuten wir uns über Betreuerzuwachs, sowohl für die Erich-Kästner-Grundschule, als auch für die Kindertagesstätte Zauberwald. So kümmerten sich wöchentlich 19 Betreuer um rund 25 Kinder mit Migrationshintergrund. Gemäß unseres Namens „Arkadaş – Freund“ stand auch dieses Jahr die Freundschaft zwischen Kindern und Betreuern im Vordergrund. Bei unseren Treffen gab es Hausaufgabenhilfe, Vorlesestunden und auch viel Zeit, zu spielen – drinnen und draußen – um damit den Zusammenhalt zu stärken.
Natürlich durfte auch dieses Jahr das allseits beliebte Fortbildungswochenende auf Burg Rothenfels, bei dem auch diesmal das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Betreuern wuchs, nicht fehlen. Mit unseren Referentinnen Bettina Stark und Heike Flieher – an dieser Stelle sei ihnen ganz herzlich für die tollen Stunden gedankt – erarbeiteten wir dieses Mal einiges rund um das Thema Müll. Auch kamen Teile für unser Theater, das traditionell am Jahresende stattfindet, zustande, z. B. ein Müllmarionettentanz und eine Müllmodenshow. Das gesamte Ergebnis präsentierte sich am 13.07. im Innenhof des Spessart-Gymnasiums unter dem Titel „SGA – International: Theater und mehr“.
Krönender Abschluss dieses Jahres war der Sieg für das Land Bayern bei respekt2009, dem Integrationspreis der Bundesregierung. Sechs Betreuer durften Mitte Mai nach Berlin fahren (das MainEcho berichtete) und den Preis aus den Händen der Staatsministerin und Initiatorin des Integrationspreises, Maria Böhmer, in Empfang nehmen. Wir verbrachten drei tolle Tage auf Kosten der Regierung in der Hauptstadt und besuchten neben dem Kanzleramt, dem Ort der Preisübergabe, auch noch das Sony Center, das Jüdische Museum und den Fernsehturm. Auf unserer Homepage www.projekt-arkadas.de gibt es ein kleines Tagebuch, in dem wir alle wichtigen Momente festgehalten haben.
Für mich endet in diesem Sommer eine vierjährige Arkadaşzeit, da ich jetzt mein Abi habe und die Welt erkunden werde. Ich mache ein Freiwilliges Soziales Jahr in Nordirland und werde mich dort um SchülerInnen kümmern und ihnen u.a. bei den Hausaufgaben helfen.  Ich habe in den letzten vier Jahren sehr viel im Umgang mit Kindern im Allgemeinen und im Besonderen mit den Schwierigkeiten, die man haben kann, wenn man in einem Land mit einer fremden Kultur aufwächst, gelernt. Außerdem habe ich neue Freunde – große und kleine – kennen gelernt und werde mich immer gerne an diese Zeit erinnern.
Ganz besonders möchten wir, die Arkadaşler, uns beim Zonta Club Alzenau und Children for a better World e.V. bedanken, die uns dieses Jahr mit  Spenden finanziell unterstützt haben und damit den Fortbestand des Fortbildungswochenendes sicherten.  
Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Projektleiterin Sabine Grobbink-Winkler, die uns zu jeder Zeit unterstützte und mit viel Liebe, Aufopferungbereitschaft und Witz das Jahr über begleitete.
Wir hoffen, dass sich auch nächstes Jahr wieder viele neue SchülerInnen bei Arkadaş melden werden, um das Projekt weiterzuführen und den Kindergarten- und Grundschulkindern mit Migrationshintergrund ein Freund zu sein.

Jahresbericht-Artikel von Mareile Krämer
 

Arkadas = Freund. Integration am Spessart-Gymnasium Alzenau